Sonntag, 22. Juli 2018

180 gifte in neugeborenen

gerade lese ich, dass bereits in neugeborenen 180 giftige substanzen nachgewiesen werden können. begleitet mit der frage, ob wir uns alle vergiften wollen. dabei haben neugeborene heute bereits eine lebenserwartung von fast 100 jahren.

das problem ist das analyse-dilemma. alle 10 bis 20 jahre können wir chemische substanzen mit einer tausendfach genaueren dosis feststellen. wurde anfangs im milligramm-bereich getestet, war es später im mikrogramm-bereich, nun bereits im nano-gramm-bereich und teilweise bereits im pico-gramm-bereich.

wir finden in der praxis immer mehr substanzen in immer kleineren mengen. die vorgefundenen mengen sind bereits weit weg von irgendeiner gefährlichkeit. würde man die dilettantischen forderungen der öko-Szene auf wasser umlegen, müsste man das trinken von wasser verbieten, weil man in einem pool mit wasser ertrinken könnte.

wenn glyphosat verboten wird ...

… dann muss man auch kochsalz verbieten. kochsalz ist etwa doppelt so giftig wie glyphosat. der ld-50-wert ist etwa halb so groß wie bei glyphosat. zudem müssten so ziemlich alle konventionellen und biologischen pflanzenschutzwirkstoffe verboten werden, weil sie mit sicherheit nicht umweltfreundlicher sind. das käme einer zwangsökologisierung gleich, die dazu führt, dass für je 2 ha ökologisierte fläche irgendwo auf der erde 1 ha umgepflügt oder Regenwald gerodet werden wird. will das jemand im ernst?