Sonntag, 20. März 2016

beitrag von andreas hubmann auf geo.de

auf geo.de wurde ein beitrag mit dem titel "glyphosat - streit um das super-pestizid" veröffentlicht. den artikel finden sie unter folgendem link:

http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/glyphosat-streit-um-das-super-pestizid-82823.html?utm_source=Facebook&utm_medium=Post&utm_campaign=pestizid 

andreas hubmann ist praktiker, erfahrener direktsaat-anwender und nimmt stellung zum artikel wie folgt:

zum artikel muss man einige dinge klarstellen:
das iarc und das bfr kommen nicht zu unterschiedlichen ergebnissen zur nicht krebserregenden wirkung. das iarc macht eine theoretische gefahrenaussage, das bfr eine praktische risikobewertung. vergleich: e
s ist theoretisch möglich, in der ostsee von haien angegriffen zu werden, risiko für menschen besteht jedoch nicht.
das iarc beruft sich auf eine äußerst fragwürdige studie an mäusen, bei der konzentrationen verwendet wurden, welche in der praktischen anwendung nicht vorkommen und interpretiert bei einem seltenen karzinom eine tendenz zu einer leicht erhöhten gefahr.
das iarc hat aufgrund dieser theoretischen gefahr in ihrer geschichte von knapp tausend untersuchten erst eine einzige substanz als "wahrscheinlich nicht krebserregend" eingestuft - soviel dazu.
mit geringen mengen glyphosat verhindert man in der praktischen anwendung ein vielfaches der emission an substanzen, welche die iarc als "gefährlicher" einstuft.

zu artenvielfalt und regenwürmern: fachlich absolut falsche versuche. glyphosat wird eingesetzt, um bodenbearbeitung weglassen zu können (direktsaat) und biodiversität fördern zu können. es ist nicht mit vom menschen unberührten flächen zu vergleichen, sondern mit der glyphosatalternative: intensiver bodenbearbeitung. es ist unter fachlich fundierten unbestritten, dass direktsaatflächen eine vielfach höhere biodiversität und eine vielfach höher regenwurmpopulation aufweisen.

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