Samstag, 5. März 2016

ngo-supergau

droht jetzt der ngo-supergau?

auf dauer war es nicht vermeidbar, dass die geschäftspraktiken der spendensammler nicht irgendwann ans tageslicht kommen. bewusst mit ängsten der menschen zu spielen, ihnen falsche bedrohungen vorzugaukeln, um ihnen damit möglichst viel geld aus der tasche zu ziehen, das konnte nicht ewig funktionieren.

die spendenumsätze wuchsen schneller als die wirtschaft. die spendenorgansiationen schossen aus dem boden wie pilze nach dem ersten warmen herbstregen. dementsprechend musste auch der druck erhöht werden, um an das ersehnte spendengeld zu kommen. spendenkeiler mit knebelungsverträgen waren keine seltenheit. organisierte unruhestifter, die die infostände in guter schauspielerischer manier zu zertrümmern drohten, um sie damit die solidarisierung der passanten zu erschwindeln, keine inszenierung ist der organisierten spendenabzocke zu blöd.

so wie köln die wahrnehmung von flüchtlingsintegration gekippt hat, so kippte auch die wahrnehmung von flüchtlings-ngo.s in österreich. sie werden heute von immer mehr menschen als eine art flüchtlings-industrie empfunden, die lieber mehr als weniger menschen betreuen würde, die lieber mehr als weniger umsatz machen würde, die lieber größer und wichtiger wären als ihre mitbewerber.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen