Sonntag, 28. Februar 2016

placebo-gift

die panik-industrie erweckt den eindruck, dass immer mehr lebensmittel und unser lebensraum immer mehr vergiftet wird. andererseits werden potentielle umweltgefährdungen seit mind. 40 jahren so weit wie möglich abgebaut. das sog. dreckige dutzend, zu dem auch hcb (hexachlorbenzol) gehört, wurde rasch verboten. substanzen wie atrazin wurden verboten, weil die abbaubarkeit gering war. wirkstoffe mit möglicherweise hormoneller wirkung werden verboten oder die grenzwerte so weit gesenkt, dass das risiko bestmöglich reduziert wird. pflanzenschutzmittel sind heute in keiner weise mit den schweren geschützen vergleichbar, die vor 30 und 40 jahren eingesetzt wurden - wider besseren wissens.

durch die permanente mediale gehirnwäsche entsteht der eindruck, das alles zusehends vergiftet wird. dieser eindruck ist real aber nicht nachvollziehbar. in analysen werden aber immer mehr substanzen gefunden. das liegt daran, dass man nach immer mehr substanzen in immer geringeren mengen feststellen kann. wenn vor 30 jahren auf 20 substanzen im milligramm-bereich untersucht werden konnte, konnten weniger positive proben festgestellt wurden, als wenn 15 jahre später ca. 100 substanzen im mikrogramm-bereich feststellbar waren. können heute ca. 400 substanzen im nano- und pico-gramm-bereich nachgewiesen werden, werden sich noch erheblich mehr positive proben finden. trotzdem ist es durchaus möglich, dass die belastung insgesamt oder wirkstoffspezifisch messbar zurück geht.  zumindest bei den gut abbaubaren substanzen. die schwer abbaubaren stoffe der 70er jahre werden uns noch länger begleiten, bio-bauern wie konvis.

man stelle sich vor, ein mensch trinke tagtäglich ein glas wasser, mit dem permanenten hintergedanken, welche gifte in diesem wasser möglicherweise nachweisbar sein könnten. auch wenn es sich um sauberstes trinkwasser handelt, wird sich die angst der wassertrinkers im körper in form von krankheiten manifestieren. die homöopathie nutzt diesen effekt positiv. die verunsicherungsindustrie vergiftet uns mit ihrer propaganda. die nachweisbaren mengen bewegen sich durchaus in homöopathischen größenordnungen. die negativ-propaganda verursacht heute schon mehr schaden als die wirkstoffe, die tatsächlich in unseren lebensmitteln vorhanden sind. zudem wird die bedrohung einseitig dargestellt. mind. 98 % der täglich zu uns genommenen gifte sind natürlich in unserer nahrung vorkommende giftstoffe. gottseidank thematisiert das noch keine spendensammler-organisation. 

wahrscheinlich krebserregend

die iarc, eine organisation der who, die sich mit dem thema krebs auseinander setzt, hat vor einiger zeit veröffentlicht, dass glyphosat als wahrscheinlich krebserregend einzustufen ist. wieder geht ein heftiger sturm durch den medienwald. die aufregung ist groß, aber kaum ein medium hinterfragt die bezeichnung wahrscheinlich krebserregend. genau genommen ist diese bezeichnung falsch. sie müsste korrekt "möglicherweise krebserregend" lauten. oder "krebsverdächtig".

chemische substanzen werden in hinblick auf krebs in drei stufen bewertet. krebserregend, krebsverdächtig, nicht kanzerogen. diese einstufung beruht auf standardisierten tests u.a. mit laborratten, die von sich aus eine sehr hohe krebsanfälligkeit aufweisen. die angewandten dosen sind enorm hoch und werden in der praxis nicht annähernd erreicht.

jede zweite chemische substanz ist krebserregend oder krebsverdächtig. in kaffee sind mind. 50 natürliche inhaltsstoffe ausreichend erforscht, wovon etwa die hälfte als krebserregend oder krebsverdächtig eingestuft sind. kein mensch käme auf die idee, ein kaffeekränzchen als form eines geplanten gruppensuizids zu betrachten.

wenngleich die meisten dieser substanzen nie eine negative auswirkung auf den menschen haben, ist es für die panikindustrie ein gefundenes fressen, wenn man unliebsame substanzen als wahrscheinlich krebserregend brandmarken kann, auch wenn es blöderweise nicht für ein "krebserregend" reicht.


Samstag, 27. Februar 2016

bienensterben

immer wieder wird versucht, glyphosat als ursache für das bienensterben darzustellen. in der bewertung ist der wirkstoff bienenungefährlich, was nicht rechtfertigt, bienen unnötig einer belastung auszusetzen. die darstellung in der praxis ist meist manipulativ. zuerst wird vom bienensterben berichtet, dazu wird eine studie zitiert, die beweist, dass der wirkstoff bei bienen und in honig nachweisbar sei, worauf der medienunkritische konsument im hintergrund den zusammenhang herstellt, das bienensterben müsse von glyphosat ausgelöst werden. dass die gefundenen mengen weit weg von einer gefährlichen konzentration sind, sagt niemand dazu. diese unlogische aneinanderreihung von informationen ist eine häufig angewendete form der manipulation.

rechenkünstler

dass leute mit sendungsbewusstsein manchmal akute rechenschwächen aufweisen, zeigen zwei beispiele: eine umweltorganisation behauptet, in argentinien würrden jedes jahr 2 mio quadratkilometer regenwald gerodet, um dort gensoja anzubauen. leider hat sich die verantwortliche dame um ganze sechs nullen verrechnet. es waren tatsächlich 2 mio quadratmeter, was einer fläche von 200 ha entspricht.

einen weiteren vogel haben akademiker einer öst. uni abgeschossen, die sich beim weltweiten verbrauch von glyphosat um den faktor 1:40 000 verrechnet haben. kleinlaut sind sie dann von dannen gezogen.

spenden-industrie

einer der wachstumsmärkte in unserer gesellschaft ist der spendenmarkt. immer mehr organisationen wollen am spenden-kuchen mitnaschen. ein gewisser verdrängungswettbewerb ist feststellbar. der aufwand zumindest gleichbleibend hohe spendenvolumina zu erzielen, wird relativ immer größer. ohne professionelles fundraising und campaigning geht heute nichts mehr. der markt ist zudem sehr volatil. kommt es zu einem erdbeben, werden millionenbeträge von einem spendensegment abgezogen und in andere segmente umverteilt. nur mit stabilen kampagnen kann ein gewisser spendenfluss aufrechterhalten werden, um die infrastruktur diverser spenden-konzerne zu sichern.

besonders gut verkaufen sich kinder, tiere, katastrophen und angst. angst vor gift in der nahrung ist ein beliebter dauerbrenner. obwohl die tatsächliche giftigkeit von wirkstoffrückständen in der nahrung in den letzten 40 jahren spürbar zurückgegangen ist, wird uns immer noch suggeriert, dass alles so vergiftet sei wie noch nie. gezieltes campagning und permanente mediale gehirnwäsche machen das möglich.

die wirkliche lösung des problems, deren lösung man vorgibt, kann aber nicht das wirkliche ziel dieser vereine sein. wenn der welthunger bezwungen ist, braucht niemand mehr einen verein, der den welthunger bekämpft. ein solches worst-case-szenario wird von spendenverein konsequent vermieden.

manchmal wird auch mit begriffen getrickst. studien reden heute nicht mehr von hungernden, sondern von unter- und mangelernährten. nun die finden sich sogar in industrieländern. nicht nur fotomodels fallen in diese gruppe. dass hunger nur mehr ein problem ist, wo bürgerkrieg herrscht, religionskriege, korrupte diktatoren oder andere formen von terror, wird tunlichst verschwiegen. unter friedlichen verhältnissen schaffen es die menschen fast überall, sich ausreichend selbst zu versorgen.

professionelle spendensammler sind auch immer auf der suche nach neuen geldquellen. neben der einfachen spende werden daueraufträge angestrebt. eine besonders lukrative quelle scheinen erbschaften zu sein, die von mehr als 40 organisationen bearbeitet werden. eine nicht gerade gustiöse aktion lieferte eine tierschutzorganisation, die unter dem vorwand, ihre spender besser kennenzulernen, persönliche daten abfragte. wenn sie sich da als alleinstehend, 80 jahre alt und kinderlos outen, könnte es schon sein, dass ihnen ein freundlicher herr eine rechtsfreundliche beratung anbietet. notar inklusive.

studien beweisen

studien beweisen, was der auftraggeber dieser studie wünscht. die meisten studien zum thema glyphosat kommen aus der glyhosat-kritischen szene. es darf daher auch nicht verwundern, dass die überwiegende zahl der studien eine gewisse schädlichkeit nachweisen wollen.

auch wissenschaftliche institute erliegen oft der versuchung, das zu erzählen, was die öko-szene hören will. wer zusätzliche forschungsmittel haben will, muss auf sich aufmerksam machen. so wäscht eine hand die andere.


monsanto in die knie zwingen

ein interessantes motiv der betreiber eines glyphosat-verbotes ist, den chemie- und saatgutmulti monsanto zu schädigen und in die knie zu zwingen. das allerdings wird ein frommer wunschtraum bleiben.

glyphosat ist ein lizenzfrei herstellbarer wirkstoff, der in großmengen ab eur 2,-, in kleinmengen ab etwa eur 5,- pro liter fertiges produkt verkauft wird. bei einem derart niedrigen preis ist auch die gewinnspanne vergleichsweise gering. ein verbot von glyphosat würde auch dazu führen, dass ein sehr billiges produkt durch möglicherweise um einiges teurere produkte ersetzt wird. genau genommen würde die chemische industrie von einem glyphosat-verbot profitieren, weil teurere produkteauch höhere gewinnspannen erlauben.

ein weiterer hintergrund für die massive anti-glyphosat-kampagne ist der versuch, mit einem verbot auch die gentechnik auszuhebeln, die zu einem erheblichen teil aus glyphosat-resistenten sorten besteht. da mit diesen sorten aber auch vorher nicht gekannte probleme auftauchen, sind diese sorten in manchen ländern wieder rückläufig. sie können zb. glyphosat-resistenten raps in gensoja nicht mit glyphosat bekämpfen.

alles leben tot gespritzt

plakativ, aber falsch. wenn sie den beipacktext von glyphosat-produkten ansehen, sehen sie auch listen, wo das präparat nicht oder nicht ausreichend wirkt. der wirkstoff ist und war auch nie ein totalherbizid. die totale wirkung ist nur möglich, wenn keine unempfindlichen unkräuter vorhanden sind.

auch befürchtungen, der boden wäre nach 10 jahren behandlung mit diesem präparat biologisch vollkommen tot, entpuppt sich als öko-militanter wunschtraum ohne realen hintergrund. der versuch eines nachweises, auch regenwürmer würden in ihrem bestand gefährdet, ist leider schlimm in die hose gegangen. tendentiell leben bei ackerbaumethoden mit hohem glyphosateinsatz wie zb. direktsaat mehr regenwürmer als in systemen mit unkrautregulierung in form von intensiver bodenbearbeitung.

gezinkte studien

auffällig ist in der glyphosat-diskussion, dass immer wieder studien mit bedenklichen ergebnissen veröffentlicht werden, die medien nicht daran vorbeikommen, diese inhalte öffentlich zu transportieren, und nach ordentlichem rauschen im blätterwald kommen endlich fachleute zu wort, in deren folge so manche studie wieder zurück gezogen werden muss. während über die studienergebnisse häufig berichtet wird, liest man kaum etwas darüber, wenn die studien zurück gezogen werden müssen. manche organisationen veröffentlichen die zugrundeliegende studie erst agr nicht.

auffällig ist weiters, dass viele redakteure inhalte nicht hinterfragt und gegengecheckt übernehemn und verbreiten. in seriösen medien sollte so etwas nicht vorkommen. 

rindersterben

in zusammenhang mit glyphosat wird immer wieder über ein mysteriöses rindersterben berichtet. gesunde keime würden angeblich in der entwicklung gestört, bakterien der art clostridium botulinum würden die übermacht gewinnen und zum verenden der tiere führen. wieder der hinweis, der wirkstoff sie nachweisbar.

die hauptursache für massive clostridien-infektionen ist verunreinigtes futter, insbesondere wenn bei der futterernte mäuse und andere kleintiere in die futterkette geraten. in ameriak hat ein rinderhalter den gesamten bestand verloren, weil eine tote katze in einem siloballen eingepresst war. verunreinigungen wie zb. hundekot oder katzenkot spielen möglicherweise ebenfalls eine rolle.

wäre glyphosat der verursacher dieses rindersterbens, dann müssten in allen betrieben mit vergleichbaren wirkstoff-werten die rinder eingehen.

die sympthome bei den bauern würden den sympthomen ihrer rinder gleichen. jeder zweite keim der tiere kann auch den menschen, also den tierhalter befallen. das kann harmlos sein, aber auch eine schwere infektionen auslösen. nicht unerheblich ist auch der psychische druck auf die bauern, wenn sie tagtäglich tote tiere aus dem stall holen müssen und mit ihrem latein am ende sind.

behinderte kinder

behinderungen bei kindern sind immer wieder bestandteil der glyphosat-diskussion. durch eine geschickte abfolge von meldungen sollte der eindruck erweckt werden, dass nur glyphosat-produkte schuld sein können. die meist präsentierten fakten sind nebulos, der schluss, glyphosat-produkte müssten an missbildungen und behinderungen schuld sein, ist nicht logisch nachvollziehbar.

die angeführten beispiele stammen idr. aus südamerika. dort werden präparate angewendet, die bei uns schon längst verboten sind. da werden anwendungen mit flugzeugen durchgeführt, die von sich aus eine hohe wirkstoffabdrift verursachen. unter europäischen bedingungen ist das nicht mehr vorstellbar.

ein grundsätzlicher zusammenhang von behinderungen, missbildungen und erkrankungen mit pestiztid-anwendungen ist durchaus feststellbar. das jedoch nur an glyphosat festzumachen, ist ein willkürlicher und nicht bewiesener schluss.

wenn kinder nach anwendungen über übelkeit berichten, ist das kein hinweis auf eine glyphosat-anwendung. glyphosat ist in der fertigen sprtitzbrühe fast geruchlos.

glyphosat ist ein pflanzenschutzmittel und kein lebensmittel. pflanzenschutzmittel müssen mit einer entsprechenden sorgfalt angewendet werden, genauso wie nagellackentferner, putz- und reinigungsmittel oder geschirrspülmittel. dann kann auch die gefährdung für den menschen möglichst gering gehalten werden.

glyphosat wird auch im ahus- und gartenbereich eingesetzt. wieviele anwender schützen sich dabei mit chemiefesten gummihandschuhen und sperren die behandelte fläche ab, dass haustiere oder kinder drüber latschen?

 

ferkelmissbildungen

bauer petersen ist teil vieler glyphosat-kritischer reportagen. petersen zieht den schluss, dass erhöhte glyphosat-gehalte in seinem stall zu missbildungen bei neugeborenen ferkeln führen.

ein grundsätzlicher zusammenhang zwischen pestizid-gehalten und missbildungen kann nicht ausgeschlossen werden. die konkrete annahmen von petersen ist allerdings empirisch. die aussage von frau professor krüger, der wirkstoff sei überall nachweisbar, sagt nichts darüber aus, dass der stoff in diesem fall ursächlich ist.

ich war schweinehalter bis 2011. bis etwa 2007 hielt ich auch muttersauen. die häufigste ursache für ferkelmissbildungen ist die genetik. sie liegt in der erbanlage der tiere. tritt nun eine massive zunahme an missbildungen auf, denkt man als landwirt natürlich nach und versucht an verschiedenen schrauben zu drehen, um die zahl der missbildungen wieder zu reduzieren. man versucht neue eber, untersucht das trinkwasser, scheidet sauen mit erhöhten missbildungsraten aus der zucht aus, untersucht das futter. in manchen jahren ist futter so mit pilzen befallen, dass es zu anomalien bei ferkeln kommen kann. mit futter von der nächsten ernte sind sie wieder weg.

verschwinden die missbildungen wieder, weiss niemand genau, welche schraube es war, an der erfolgreich gedreht wurde. wären die missbildungen typisch für hohe pestizid-gehalte, dann müssten sie bei allen ferkelerzeugern auftreten, die dieses futter verwenden. hinweise dazu sind mir nicht bekannt.

um das rätsel zu lösen, wäre es sinnvoll, im versuch auszutesten, ob es einen signifikanten zusammenhang zwischen pestizid-gehalten und missbildungen gibt. dazu wäre auch eine feldversuchsauswertung geeignet. verschiedene betriebe zeichnen die häufigkeit der missbildungen auf und stellen futterproben zur verfügung. die werte werden in einem raster eingetragen, ein signifikanter zusamemnhang ist dann erkennbar oder nicht erkennbar.

es gibt grenzwerte für glyphosat-gehalte in lebens- und futtermitteln. sollte sich herausstellen, dass die grenzwerte zu hoch angesetzt sind, müssen sie auf ein mass reduziert werden, das keinen schaden mehr verursacht. einen wirklich hinweis, dass die grenzwerte zu hoch angesetzt sind, sehe ich derzeit nicht.

bier in glyphosat

bier in glyphosat? nein, so schlimm ist es noch nicht.

das deutsche umweltinstitut (mit welchem recht sich diese propaganda-plattform institut nennt, frage ich mich schon länger, aber das ist eine andere geschichte) veröffentlicht eine untersuchung, wonach sich in 14 biersorten glyphosat nachweisen lasse.

hintergrund: der wirkstoff glyphosat soll neu bewertet werden und eine entscheidung fallen, ob und unter welchen bedingungen es wieder zugelassen werden soll. das soll bis mitte des jahres erfolgen. nun mehren sich die hinweise, dass die entscheidung nicht erst im frühsommer fallen soll, sondern bei geeigneter aktenlage schon früher fallen soll.

da ist bei der anti-glyphosat- und anti-monsanto-mafia natürlich feuer am dach. die propaganda-plattform umweltinstitut münchen lieferte den ersten schnellschuss.

dass glyphost nachweisbar ist, darf nicht verwundern. die analysemethoden werden alle 10 bis 20 jahre um das 1000-fache genauer. in zehn jahren werden sie glyphosat in einer dosis nachweisen können, wo sie täglich nicht 1000 liter bier trinken müssen, um ein messbar höheres risiko für einen glyphosat-schaden zu erleiden, sondern eine million liter. dass der alkohol in bier um etwa das 100-fache gefährlicher ist, davor hat und das umweltinstitut lustigerweise noch nicht informiert.

die hintergrund-information des umweltinstitus ist lückenhaft. es gibt hinweise, dass eine analysemethode verwendet wurde, die bei bier zu falsch-positiven ergebnissen führt. es weiss auch niemand, wieviele biersorten untersucht wurden. wenn sie 200 biere der 8000 deutschen brauereien untersuchen, aber nur die 14 biere mit einer nachweisbarkeit rausnehmen, könnte auch der eindruck entstehen, dass in jedem bier glyphost enthalten sei. wundern darf man sich nicht, denn der anti-glyphosat-mafia ist jedes mittel recht.

ich bin selbst landwirt. ich setze fallweise auch glyphosat ein, in meinem konventionellen betriebsteil, nicht im biologischen obstbau. die öffentliche diskussion um glyphosat hat mich dazu bewogen, mich intensiver mit diesem thema auseinanderzusetzen. es gibt informationsquellen, die sich um eine objektive bewertung von glyphosat bemühen. dort kommt glyphosat im vergleich zu anderen wirkstoffen relativ gut weg. und es gibt eine ngo-szene, die davon lebt, feindbilder an die wand zu malen und menschen in angst und panik zu versetzen. glyphosat-angst und anti-monsanto-ismus lassen sich einfach gut verkaufen. so wie kleine kinder, katzen, hunde und schöne frauen.

Freitag, 26. Februar 2016

willkommen

herzlich willkommen bei akte glyphosat.

die medien quillen über vor anti-glyphosat- und anti-monsanto-propaganda. doch was steckt dahinter? das größte gift aller zeiten oder eine riesige spendenbasierte panik-industrie?

ich versuche der antwort nachzugehen, auch in dem ich mich mit den argumenten auseinander setze. als landwirt mit einer relativ guten ausbildung habe ich einen anderen zugang zum thema.

ich hoffe, sie finden hier antworten auf ihre fragen ...

hans kreimel