Samstag, 27. Februar 2016

rindersterben

in zusammenhang mit glyphosat wird immer wieder über ein mysteriöses rindersterben berichtet. gesunde keime würden angeblich in der entwicklung gestört, bakterien der art clostridium botulinum würden die übermacht gewinnen und zum verenden der tiere führen. wieder der hinweis, der wirkstoff sie nachweisbar.

die hauptursache für massive clostridien-infektionen ist verunreinigtes futter, insbesondere wenn bei der futterernte mäuse und andere kleintiere in die futterkette geraten. in ameriak hat ein rinderhalter den gesamten bestand verloren, weil eine tote katze in einem siloballen eingepresst war. verunreinigungen wie zb. hundekot oder katzenkot spielen möglicherweise ebenfalls eine rolle.

wäre glyphosat der verursacher dieses rindersterbens, dann müssten in allen betrieben mit vergleichbaren wirkstoff-werten die rinder eingehen.

die sympthome bei den bauern würden den sympthomen ihrer rinder gleichen. jeder zweite keim der tiere kann auch den menschen, also den tierhalter befallen. das kann harmlos sein, aber auch eine schwere infektionen auslösen. nicht unerheblich ist auch der psychische druck auf die bauern, wenn sie tagtäglich tote tiere aus dem stall holen müssen und mit ihrem latein am ende sind.

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