Samstag, 27. Februar 2016

bier in glyphosat

bier in glyphosat? nein, so schlimm ist es noch nicht.

das deutsche umweltinstitut (mit welchem recht sich diese propaganda-plattform institut nennt, frage ich mich schon länger, aber das ist eine andere geschichte) veröffentlicht eine untersuchung, wonach sich in 14 biersorten glyphosat nachweisen lasse.

hintergrund: der wirkstoff glyphosat soll neu bewertet werden und eine entscheidung fallen, ob und unter welchen bedingungen es wieder zugelassen werden soll. das soll bis mitte des jahres erfolgen. nun mehren sich die hinweise, dass die entscheidung nicht erst im frühsommer fallen soll, sondern bei geeigneter aktenlage schon früher fallen soll.

da ist bei der anti-glyphosat- und anti-monsanto-mafia natürlich feuer am dach. die propaganda-plattform umweltinstitut münchen lieferte den ersten schnellschuss.

dass glyphost nachweisbar ist, darf nicht verwundern. die analysemethoden werden alle 10 bis 20 jahre um das 1000-fache genauer. in zehn jahren werden sie glyphosat in einer dosis nachweisen können, wo sie täglich nicht 1000 liter bier trinken müssen, um ein messbar höheres risiko für einen glyphosat-schaden zu erleiden, sondern eine million liter. dass der alkohol in bier um etwa das 100-fache gefährlicher ist, davor hat und das umweltinstitut lustigerweise noch nicht informiert.

die hintergrund-information des umweltinstitus ist lückenhaft. es gibt hinweise, dass eine analysemethode verwendet wurde, die bei bier zu falsch-positiven ergebnissen führt. es weiss auch niemand, wieviele biersorten untersucht wurden. wenn sie 200 biere der 8000 deutschen brauereien untersuchen, aber nur die 14 biere mit einer nachweisbarkeit rausnehmen, könnte auch der eindruck entstehen, dass in jedem bier glyphost enthalten sei. wundern darf man sich nicht, denn der anti-glyphosat-mafia ist jedes mittel recht.

ich bin selbst landwirt. ich setze fallweise auch glyphosat ein, in meinem konventionellen betriebsteil, nicht im biologischen obstbau. die öffentliche diskussion um glyphosat hat mich dazu bewogen, mich intensiver mit diesem thema auseinanderzusetzen. es gibt informationsquellen, die sich um eine objektive bewertung von glyphosat bemühen. dort kommt glyphosat im vergleich zu anderen wirkstoffen relativ gut weg. und es gibt eine ngo-szene, die davon lebt, feindbilder an die wand zu malen und menschen in angst und panik zu versetzen. glyphosat-angst und anti-monsanto-ismus lassen sich einfach gut verkaufen. so wie kleine kinder, katzen, hunde und schöne frauen.

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