Samstag, 27. Februar 2016

monsanto in die knie zwingen

ein interessantes motiv der betreiber eines glyphosat-verbotes ist, den chemie- und saatgutmulti monsanto zu schädigen und in die knie zu zwingen. das allerdings wird ein frommer wunschtraum bleiben.

glyphosat ist ein lizenzfrei herstellbarer wirkstoff, der in großmengen ab eur 2,-, in kleinmengen ab etwa eur 5,- pro liter fertiges produkt verkauft wird. bei einem derart niedrigen preis ist auch die gewinnspanne vergleichsweise gering. ein verbot von glyphosat würde auch dazu führen, dass ein sehr billiges produkt durch möglicherweise um einiges teurere produkte ersetzt wird. genau genommen würde die chemische industrie von einem glyphosat-verbot profitieren, weil teurere produkteauch höhere gewinnspannen erlauben.

ein weiterer hintergrund für die massive anti-glyphosat-kampagne ist der versuch, mit einem verbot auch die gentechnik auszuhebeln, die zu einem erheblichen teil aus glyphosat-resistenten sorten besteht. da mit diesen sorten aber auch vorher nicht gekannte probleme auftauchen, sind diese sorten in manchen ländern wieder rückläufig. sie können zb. glyphosat-resistenten raps in gensoja nicht mit glyphosat bekämpfen.

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