Samstag, 27. Februar 2016

behinderte kinder

behinderungen bei kindern sind immer wieder bestandteil der glyphosat-diskussion. durch eine geschickte abfolge von meldungen sollte der eindruck erweckt werden, dass nur glyphosat-produkte schuld sein können. die meist präsentierten fakten sind nebulos, der schluss, glyphosat-produkte müssten an missbildungen und behinderungen schuld sein, ist nicht logisch nachvollziehbar.

die angeführten beispiele stammen idr. aus südamerika. dort werden präparate angewendet, die bei uns schon längst verboten sind. da werden anwendungen mit flugzeugen durchgeführt, die von sich aus eine hohe wirkstoffabdrift verursachen. unter europäischen bedingungen ist das nicht mehr vorstellbar.

ein grundsätzlicher zusammenhang von behinderungen, missbildungen und erkrankungen mit pestiztid-anwendungen ist durchaus feststellbar. das jedoch nur an glyphosat festzumachen, ist ein willkürlicher und nicht bewiesener schluss.

wenn kinder nach anwendungen über übelkeit berichten, ist das kein hinweis auf eine glyphosat-anwendung. glyphosat ist in der fertigen sprtitzbrühe fast geruchlos.

glyphosat ist ein pflanzenschutzmittel und kein lebensmittel. pflanzenschutzmittel müssen mit einer entsprechenden sorgfalt angewendet werden, genauso wie nagellackentferner, putz- und reinigungsmittel oder geschirrspülmittel. dann kann auch die gefährdung für den menschen möglichst gering gehalten werden.

glyphosat wird auch im ahus- und gartenbereich eingesetzt. wieviele anwender schützen sich dabei mit chemiefesten gummihandschuhen und sperren die behandelte fläche ab, dass haustiere oder kinder drüber latschen?

 

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